Über mich
Entwickeln — das zieht sich durch mein Leben wie ein roter Faden, auch wenn er sich wiederkehrend neu geknüpft hat. Angetrieben hat mich schon immer eine tiefe Neugierde: für Technik, für Menschen, für Zusammenhänge — eigentlich für alles, was mich umgibt.
Begonnen hat es natur- und wirtschaftswissenschaftlich: Ich habe programmiert, gebaut, gegründet und daran gearbeitet, Menschen durch digitale Werkzeuge beim besser miteinander Arbeiten und Kommunizieren zu unterstützen. Lange war mein Bild von Entwicklung eines, das nach Effizienz, System und Optimierung fragte. Und das hat funktioniert — bis das Leben selbst anfing, mir andere Fragen zu stellen.
Als Vater in einer Patchwork-Familie habe ich gelernt, dass sich Beziehungen nicht optimieren lassen. Dass echtes Miteinander nicht aus Regeln entsteht, sondern aus Bereitschaft zur Auseinandersetzung, zur Veränderung, zum Verstehen. Meine Neugierde fand damit ein neues Zuhause: in den Geisteswissenschaften und der personzentrierten Psychotherapie — einem Terrain, das ich mit derselben Leidenschaft erkunde wie einst Systeme und Märkte.
Seither frage ich nicht mehr, wie Systeme funktionieren — sondern wie Menschen wachsen. Wie Veränderung in Beziehung möglich wird. Wie man sich selbst begegnet, ohne wegzuschauen. Ich arbeite heute als Psychotherapeut in eigener Praxis — und erlebe täglich, wie spannend und herausfordernd es ist, Menschen auf diesem Weg zu begleiten. Eingeschlossen: mich selbst.
